Musical
Märchen nach den Gebrüdern Grimm
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Er sperrt die Müllerstochter in eine reichlich mit Stroh gefüllte Kammer und droht ihr mit dem Tod, falls sie das Stroh nicht in Gold verwandeln könne. In ihrer Ausweglosigkeit erscheint ein Zwerg und hilft ihr – gegen Bezahlung mit einem Halsband. Der König fordert mehr – und wieder hilft das Männchen beim Gegenwert eines Ringes. Weil die Gier der Menschen aber unermesslich ist, fordert der König eine dritte Kammer voll Gold und verspricht, die Müllerstochter dafür zur Frau zu nehmen. Wieder hilft das Männchen, fordert diesmal aber als Lohn das erstgeborene Kind der Königin …
Wie so oft verbergen sich hinter den Worten unserer alten Volksmärchen Nöte, Ängste und Sehnsüchte, die vor hunderten von Jahren die gleiche Gültigkeit hatten wie heute. Nichts hat sich geändert an der Gier der Mächtigen, an der ausweglosen Verzweiflung der Armen, an der Versuchung, sich mit geheimen Mächten zu verbünden, um äußerste Not zu lindern. Grund genug, gerade die Grimmschen Märchensammlungen immer und immer wieder zum Leben zu erwecken – beim Lesen und natürlich auf der Bühne!