studierte 1990-95 Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Götz Friedrich. Als Abschlussarbeit inszenierte er seine Kammeroper "Yvonne", die Diplomprüfung bestand er in allen Teilen mit Auszeichnung.
Nach einigen Jahren als Regieassistent an großen Opernhäusern (u.a. mit Johannes Schaaf an der Opéra du Rhin in Strasbourg) gelang ihm 1997 der Schritt in die Selbständigkeit als Regisseur u.a. am Theater der Stadt Zwickau, in Hamburg und Dresden.
1999/2000 war er künstlerischer Leiter des Hanauer Musical-Theaters "JoCult" und inszenierte dort neben etlichen Musicals die Uraufführung seines "Operetticals" "Königsmörder küsst man nicht". Von 2001 bis 2004 war er künstlerischer Leiter der Oper an der Leine (Hannover) und inszenierte dort zahlreiche Werke des zeitgenössischen Musiktheaters, darunter die deutsch-sprachige Erstaufführung "Mr. Emmet takes a walk" von Peter Maxwell Davies. Als Gastregisseur inszenierte er u.a. an der Den Anden Opera (Kopenhagen) die Uraufführung von Lars Graugaards Oper "La Quintrala" und beim Festival Retz (Niederösterreich). Seit 2005 ist er der küntlerische Leiter der "zeitgenössischen Oper Rhein-Main" (www.zorm.de)
Der Schwerpunkt seiner kompositorischen Abeit ist das Musiktheater, und hier besonders das Musical. Als künstlerisches Hauptanliegen betrachtet er die Verbindung der Musiksprache der zeitgenössischen Musik mit den Mitteln der Popmusik. Die ungewöhnliche Doppelbegabung von Regisseur und Komponist macht den besonderen Reiz von Claus Martins Stücken aus: Die Erfahrung des Theaterpraktikers läßt mit der Phantasie des Musikers Stücke von sicherer Bühnenwirksamkeit entstehen.